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Aufnahmestudios für Musik
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Die Bandbreite dieser Räume reicht
von kleinen Räumen für die Aufnahme der Darbietungen von Solisten und
kleinen Gruppen (Volumen etwa 50 bis 200 m³) bis zum großen Sendesaal,
der Konzertsaalcharakter hat und über Zuhörerplätze verfügt.
Die raumakustischen Anforderungen
sind je nach Nutzungsart sehr unterschiedlich.
Für die Aufnahme sinfonischer
Musik werden etwas längere Nachhallzeiten bevorzugt, weil der
Direktschallanteil und damit die Durchsichtigkeit für bestimmte
Instrumente durch Verringern des Mikrofonabstandes erhöht werden
kann.
Kleine Räume für die Aufnahme von
Popmusik etc. sollen im allgemeinen sehr kurze Nachhallzeiten aufweisen.
Hier kommt es auf Präzision und Spieltechnik an. Die gewünschte
Verhallung erfolgt auf elektronischem Wege.
In allen Musikstudios sind diffus reflektierende Oberflächen nötig,
um ein gleichmäßiges Schallfeld zu erzielen. Auf das Vermeiden von
Eigenfrequenzen und Flatterechos ist bei diesen Räumen besonderes zu
achten.
Zur Anpassung an spezielle Aufnahmesituationen wird in Studios vielfach
eine einfache Veränderbarkeit der raumakustischen Bedingungen gewünscht.
Die Palette hierfür reicht von Stoffvorhängen über umklappbare
Absorber- und Reflektorelemente bis zu meist schallabsorbierenden
Stellwänden und Kabinen zur getrennten Aufnahme bestimmter Instrumente.
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